Vorlehre

Übersicht

Die Vorlehre am Berufsbildungszentrum IDM

Die Vorlehre ist das richtige Brückenangebot für Jugendliche und junge Erwachsene, die...

  • wissen, welchen Beruf sie lernen möchten, aber noch keine passende Lehrstelle gefunden haben,    

  • für den Einstieg in den angestrebten Lehrberuf noch spezifische Kenntnisse erwerben müssen,

  • auch praktisch arbeiten möchten, statt ausschliesslich zur Schule zu gehen.

Damit Jugendliche und junge Erwachsene in eine Vorlehre eintreten können, müssen sie...

  • dem Unterricht in deutscher Sprache folgen können (Mindestanforderung A2),

  • bereit sein, sich in einem Betrieb und an der Berufsfachschule einzusetzen,

  • eine Vorlehrstelle mit einem gültigen Vorlehrvertrag haben.

Ausbildungsgang

Die Vorlehre dauert maximal ein Jahr. Sie beginnt in der Regel am 1. August und dauert längstens bis zum 31. Juli des nächsten Jahres. Das Wochenpensum gliedert sich in 2 Tage Unterricht in der Schule und 3 Tage praktische Tätigkeit im Vorlehrbetrieb.

Der Unterricht umfasst 14 bis 18 Lektionen pro Woche in den folgenden Fächern:

  • Allgemeinbildender Unterricht (Sprache und Kommunikation, Gesellschaft)

  • berufsfeldspezifischer Unterricht

  • Mathematik

  • Informations- und Kommunikationstechnologien

  • Sport

  • gezielte Beratungs-, Unterstützungs- und Coachingangebote

Berufsfeldspezifischer Unterricht

Die Einteilung der Lernenden erfolgt in berufsfeldspezifischen Gruppen:

  • Administration, Verkauf, Logistik (AVL)

  • Bau, Technik, Natur (BTN)

  • Gastronomie, Hauswirtschaft, Lebensmittel (GHL)

  • Gesundheit, Soziales, Dienstleistung (GSD)

 

Vorlehre (für Lernende)

Vorgehen zur Suche nach einer Vorlehrstelle

Wer eine Vorlehre absolvieren will, sucht einen passenden Vorlehrbetrieb.

Werden sich Ausbildnerin resp. Ausbildner und die oder der Lernende nach einem Schnupperpraktikum einig, schliessen Sie einen Vorlehrvertrag ab und senden diesen (in dreifacher Ausführung) an die Abteilung Betriebliche Bildung des Mittelschul- und Berufsbildungsamtes des Kantons Bern (MBA) zur Prüfung.

Wird der Vorlehrvertrag genehmigt, wird der oder dem Lernenden die dem Ausbildungsbetrieb nächstliegende Berufsfachschule zugeteilt, die das betreffende Berufsfeld unterrichtet.

Die Anmeldung zur Berufsfachschule erfolgt durch den unterzeichneten Lehrvertrag via kantonale Stelle.

Im Lehrstellennachweis (Lena) nach Vorlehrstellen suchen www.lena-public.apps.be.ch

Vorlehre anbieten (für Betriebe)

Informationen für den Vorlehrbetrieb

Die Vorlehre macht junge Menschen fit für den Einstieg in eine berufliche Grundbildung.

Wie jede berufliche Ausbildung, hängt auch das Gelingen der Vorlehre neben dem Potential und der Leistungsbereitschaft der Lernenden wesentlich von der Qualität des Ausbildungsbetriebes ab.

Betriebe, die bereits EBA- und/oder EFZ-Lernende ausbilden, benötigen keine zusätzliche Ausbildungsbewilligung.

Hat ein Betrieb noch nie Lernende ausgebildet, wird die Abteilung Betriebliche Bildung vorgängig zur Bewilligung des Lehrvertrages den Betrieb auf seine Eignung zur Ausbildung prüfen.

Unabdingbar ist, dass die Person, die im Berufsalltag die oder den Lernenden ausbildet, Deutsch auf dem Niveau der Erstsprache beherrscht und über ein EFZ und mehrjährige Berufserfahrung im entsprechenden Berufsfeld verfügt.

Anmeldung

Aufnahmeverfahren / Anmeldung

- Die Anmeldung zur Berufsfachschule erfolgt durch den unterzeichneten Vorlehrvertrag via kantonale Stelle.

- Sofern freie Plätze verfügbar sind, können Nachmeldungen bis Ende Januar 2024 erfolgen.

- Schulbeginn ist in der Kalenderwoche 33.

Kosten

Ausbildungskosten

Die Brückenangebote werden vom Kanton finanziert. Die Lernenden bzw. Erziehungsberechtigten haben folgende Kosten selbst zu tragen:

Vorlehre max. CHF 500.-

(Keine Schulgebühr, jedoch Kosten von ca. CHF 500.- für Material und Veranstaltungen, individuelle Entlöhnung durch den Vorlehrbetrieb)

 

Stipendiengesuche sind für alle Familien von Lernenden in Brückenangeboten möglich.