Übersicht
Berufsbezeichnung
Gärtnerin EFZ / Gärtner EFZ
zwei Fachrichtungen:
- Garten- und Landschaftsbau
- Produktion (Spezialisierungsrichtungen: Zierpflanzen, Stauden, Baumschule, Verkauf)
Berufsfachschulorte im Kanton Bern
Berufsbildungszentrum IDM Thun (BBZ IDM)
Berufsbildungszentrum Emme (BZ Emme)
Berufs- und Weiterbildungszentrum Lyss (BWZ)
Wichtigste Handlungskompetenzen
Fachrichtung Pflanzenproduktion
Kernaufgaben der Gärtnerinnen und Gärtner EFZ der Fachrichtung Pflanzenproduktion sind die Arbeitsvorbereitung, die Aussaat, die Vermehrung, das Kultivieren, die Pflege, die Kontrolle und die Sortierung sowie die Bereitstellung der Pflanzen für den Verkauf. Die Gärtnerinnen und Gärtner EFZ der Fachrichtung Pflanzenproduktion nehmen selbstständig Anfragen und Aufträge von Kunden entgegen. Sie beraten die Kunden bei der Auswahl der richtigen Pflanzen und deren Pflege, schlagen Zusatzprodukte vor und schliessen den Verkauf ab. Das breite Wissen über die Pflanzen sowie über mögliche Schädlinge, Nützlinge und Krankheiten hilft, in der Pflanzenproduktion Ausfälle und Schäden an Pflanzen zu vermeiden oder zu verringern. Dabei sind auch die diesbezüglichen gesetzlichen Vorschriften von zentraler Bedeutung. In der Pflanzenproduktion und bei Beratung und Verkauf sind sie fähig, flexibel auf unterschiedliche Bedürfnisse der Kundschaft zu reagieren. Der Einsatz von unterschiedlichen Produkten und technischen Hilfsmitteln verlangt Kenntnisse über deren Eigenschaften und über Gefahren und Schutzmassnahmen bei deren Verwendung.
Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau
Im Garten- und Landschaftsbau organisieren die Gärtnerinnen und Gärtner EFZ die auszuführenden Arbeiten, stellen im Betrieb die notwendigen Pflanzen, Materialien, Hilfs- und Arbeitsmittel bereit und transportieren sie zum Kunden. Vor Ort richten sie den Arbeitsplatz ein und ergreifen Massnahmen zur Arbeitssicherheit, zum Schutz von Drittpersonen und der Umwelt. Sie führen die Erstellungs-, Unterhalts-, Begrünungs- und Pflegearbeiten gemäss Vorgaben und Kundenauftrag aus. Gärtnerinnen und Gärtner EFZ der Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau informieren die Kunden über den Ablauf der Arbeiten, beantworten deren Fragen und beraten sie bezüglich Pflege der Grünflächen und Pflanzen sowie den Unterhalt der Anlagen. Sie nutzen die Kenntnisse über Bedürfnisse und Eigenschaften von Pflanzen für die korrekte Verwendungen und Pflege. Der Einsatz von unterschiedlichen Materialien und Werkstoffe verlangt Kenntnisse über deren Eigenschaften und Einbauvorschriften und über Gefahren und Schutzmassnahmen bei deren Verwendung.
gaertner-werden.ch
Dauer der Lehrzeit
Die berufliche Grundbildung zum Erlangen des Abschlusses mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis als Gärtner/in EFZ dauert 3 Jahre.
Allgemeine Informationen
Infos für Lernende
Infos Berufsbildung
Beratung für Lernende
Schulstart 2026
Herzlich willkommen am Berufsbildungszentrum IDM
Wir freuen uns, dich bei uns begrüssen zu dürfen.
Schon jetzt kannst du hier erste wichtige Informationen rund um deinen Einstieg einsehen, damit du bestens vorbereitet bist.
Das Schulaufgebot mit allen Details zu Schulstart, Uhrzeit und Ort erhältst du bis spätestens Mitte Juli.
Schulmaterial
- Schreibmaterial
- Persönliches Tablet oder Notebook
- Dein bestelltes ABU-Buch
Lehrmittel Berufskunde
Das Lehrmittel werden wir digital für dich bestellen und am ersten Schultag mit dir auf deinem Notebook oder Tablet einrichten.
Als Vorbereitung für den ersten Schultag, bitten wir dich, folgendes vorzubereiten:
- Eröffne ein persönliches Konto bei Edubase. Die Anleitung dazu findest du hier. Für die Anmeldung kannst die persönliche oder die neue Schul-Emailadresse verwenden. Deine neue Schul-Emailadresse erhältst du mit dem Aufgebot bis spätestens Mitte Juli.
- Auf Edubase wird dir das Lehrmittel freigeschaltet mit einem Aktivierungscode, welchen du von uns am ersten Schultag erhältst. Wir bestellen für dich zwei digitale Lehrmittel (Grundkompetenzen und fachspezifische Kompetenzen). Die Rechnung für diese Lehrmittel wird dir im Unterricht abgegeben.
- Installiere auf deinem Smartphone folgende App (kostenlos): Floraincognita
- Installiere auf deinem Smartphone / Tablet folgende App (kostenpflichtig): iGarten
Lehrmittel Allgemeinbildender Unterricht (ABU)
Für den ABU‑Unterricht bestellst du verschiedene Lehrmittel. Die Verlinkung zur Bestellung der ABU‑Lehrmittel steht dir ab dem 1. Juli hier zur Verfügung.
Davon ausgenommen sind Lernende, die die lehrbegleitende Berufsmaturität absolvieren oder vom ABU‑Unterricht dispensiert sind.
SPORTUNTERRICHT
Nimm für den Sportunterricht die notwendigen Kleider und Schuhe (Hallen- und Aussenschuhe) sowie Duschsachen mit. Während den Sommermonaten hast du ausserdem deine Badesachen stets mit dabei.
Talentförderung (Sportdispensation)
Verfügst du über eine Swiss Olympic Talent Card oder über den Status «Berner Talent»? Wenn ja, sende dein vollständig ausgefülltes Formular inkl. einer Kopie der Talent Card bis zum 8. August 2026 per Mail an franziska.buehlmann@idm.ch.
BYOD Bring your own device
Auch das Berufsbildungszentrum IDM setzt vermehrt auf die Philosophie von Bring Your Own Device (BYOD). Damit gemeint ist die Integration von privaten mobilen Endgeräten (Smartphones, Notebook, Tablets etc.) in den schulischen Bereich.
Um mit deinem eigenen Computer zu arbeiten, beachte bitte die Berufsspezifischen Mindestanforderungen.
Über www.edu.ch kannst du von vergünstigten Geräten profitieren. Für eine Bestellung über edu.ch benötigst du den Schulcode, den du im Juli auf deinem Schulaufgebot erhältst.
Weiter wichtige Informationen findest du unter Unterricht
Anforderungen
Gewünschte Fähigkeiten bei Lehrbeginn, welche dazu beitragen, einen guten Start in die Berufslehre zu ermöglichen:
SOZIAL- UND SELBSTKOMPETENZ
Die persönlichen Kompetenzen aber auch deine Werte und Haltungen tragen massgeblich zum Lernerfolg bei. Erwartet wird eine motivierte Grundhaltung und die Bereitschaft, Verantwortung für sein Handeln zu übernehmen; s. Sozial- und Selbstkompetenz.
MATHEMATIK / FACHRECHNEN
Das Kompetenzraster der Bildungs- und Kuturdirektion Bern bietet eine Übersicht über die Anforderungen an mathematischen Fähigkeiten (inkl. Musteraufgaben) pro Beruf. Die künftigen Berufslernenden können mit diesen Angaben ein persönliches Kompetenzprofil erstellen, im Sinne einer Standortbestimmung. Sie können prüfen, ob sie die bei Lehrbeginn geforderten Kompetenzen erfüllen oder nicht.
SPRACHE UND KOMMUNIKATION
Die Bildungsziele im Lernbereich "Sprache und Kommunikation" beschreiben detailliert, welche Sprach- und Kommunikationskompetenzen gefördert und entwickelt werden. Im Zentrum stehen dabei kommunikative Kompetenzen, die den Jugendlichen im beruflichen, persönlichen und gesellschaftlichen Kontext von Nutzen sein werden.
Die Förderung der Sprachkompetenz im Rahmen der Allgemeinbildung geschieht in erster Linie handlungsorientiert. Im themenorientierten Unterricht erhalten die Lernenden vielfältige Gelegenheit, ihre Sprachkompetenz einzuschätzen, anzuwenden und weiterzuentwickeln.
SPRACHKOMPETENZEN: BERUFSSPEZIFISCHES KOMPETENZRASTER UND ANWENDUNGSBEISPIELE
Nebst Übersicht über die gewünschten mathematischen Kompetenzen, bietet das Kompetenzraster der Bildungs- und Kuturdirektion Bern auch eine Übersicht über die Anforderungen der Deutschkenntnisse. Diese Anforderungen sollten die künftigen Berufslernenden zu Beginn der Berufslehre erfüllen.
WELCHE KOMPETENZEN BRAUCHT ES FÜR DEN WUNSCHBERUF?
Anforderungsprofil erkunden
Berufsspezifische Kompetenzen:
- Freude an der Arbeit im Freien und im Team
- Freude an der Arbeit mit Pflanzen
- geschickte und kräftige Hände
- Kraft und Beweglichkeit
- praktisches Verständnis
- Geduld und Genauigkeit
- gute Gesundheit (z.B. keine Allergien gegen Pollen, Wetterfestigkeit)
- technisches Verständnis für die Arbeit mit Maschinen
Ausbildung
Die schulische Bildung im obligatorischen Unterricht umfasst 1170 Lektionen.

Die Ausbildungsübersicht Gärtner/Landschaft als PDF herunterladen.

Die Ausbildungsübersicht Gärtner/Produktion als PDF herunterladen.
Aufteilung der Schultage
1. Lehrjahr 1 Schultag/Woche
2. Lehrjahr 1 Schultag/Woche
3. Lehrjahr 1 Schultag/Woche
Berufsmaturität
Für Lernende mit guten Leistungen besteht die Möglichkeit, die Vorkurse für den an die Lehre anschliessenden Vollzeit-Jahreskurs zum Erwerb der Berufsmaturität zu besuchen oder lehrbegleitend die BMS 1 zu absolvieren (Schulort: GIB Bern).
Bildung in beruflicher Praxis
Die Bildung in der beruflichen Praxis erfolgt während der ganzen Lehrzeit an 4 Tagen pro Woche im Lehrbetrieb, in Übereinstimmung mit den Bildungsplänen der Überbetrieblichen Kurse und der Berufsfachschule.
Überbetriebliche Kurse üK
Die überbetrieblichen Kurse dienen dem Zweck, die Lernenden in die grundlegenden Fertigkeiten des Berufes einzuführen.
Informationen zu den überbetrieblichen Kursen von JardinSuisse
Kontakt JardinSuisse Berner Oberland und Oberwallis
Qualifikationsverfahren
Informationen zum Qualifikationsverfahren (QV) sind auf der Website von JardinSuisse zu finden.
Qualifikationsverfahren
Zeitplan:
Landschaft: QV Teil 1 (Ende Februar – Anfang März) / QV Teil 2 (Ende Mai - Anfang Juni)
Produktion: QV Ende Mai - Anfang Juni
Weiterbildung