Übersicht
Berufsbezeichnung
Metallbauerin EFZ / Metallbauer EFZ
Berufsfachschulorte im Kanton Bern
Berufsbildungszentrum IDM Thun (BBZ IDM)
Gewerblich Industrielle Berufsschule Bern (gibb)
Tätigkeiten
Die Metallbauerinnen und Metallbauer sind bei der Herstellung und Montage von Metallbauerzeugnissen aller Art tätig. Sie verarbeiten Bleche, Profile und Rohre aus vorwiegend metallischen Werkstoffen, befassen sich mit Werkstatt- und Montagearbeiten und wissen über die Arbeitsabläufe Bescheid.
Grundbildung im Metallbau
Dauer der Lehrzeit
Die berufliche Grundbildung zum Erlangen des Abschlusses mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis als Metallbauer/in EFZ dauert 4 Jahre.
Allgemeine Informationen
Infos für Lernende
Infos Berufsbildung
Beratung für Lernende
Schulstart 2026
Herzlich willkommen am Berufsbildungszentrum IDM
Wir freuen uns, dich bei uns begrüssen zu dürfen.
Schon jetzt kannst du hier erste wichtige Informationen rund um deinen Einstieg einsehen, damit du bestens vorbereitet bist.
Das Schulaufgebot mit allen Details zu Schulstart, Uhrzeit und Ort erhältst du bis spätestens Mitte Juli.
Schulmaterial
- Notebook/Tablet
- Sämtliche Lehrmittel
- Schreibmaterial
- Massstab und Geodreieck
- Taschenrechner
Lehrmittel Berufskunde
Die Lehrmittelbestellung erfolgt über die Lehrperson Bernhard Steiner in der zweiten Schulwoche.
Lehrmittel Allgemeinbildender Unterricht (ABU)
Für den ABU‑Unterricht bestellst du verschiedene Lehrmittel. Die Verlinkung zur Bestellung der ABU‑Lehrmittel steht dir ab dem 1. Juli hier zur Verfügung.
Davon ausgenommen sind Lernende, die die lehrbegleitende Berufsmaturität absolvieren oder vom ABU‑Unterricht dispensiert sind.
SPORTUNTERRICHT
Nimm für den Sportunterricht die notwendigen Kleider und Schuhe (Hallen- und Aussenschuhe) sowie Duschsachen mit. Während den Sommermonaten hast du ausserdem deine Badesachen stets mit dabei.
Talentförderung (Sportdispensation)
Verfügst du über eine Swiss Olympic Talent Card oder über den Status «Berner Talent»? Wenn ja, sende dein vollständig ausgefülltes Formular inkl. einer Kopie der Talent Card bis zum 8. August 2026 per Mail an franziska.buehlmann@idm.ch.
BYOD Bring your own device
Auch das Berufsbildungszentrum IDM setzt vermehrt auf die Philosophie von Bring Your Own Device (BYOD). Damit gemeint ist die Integration von privaten mobilen Endgeräten (Smartphones, Notebook, Tablets etc.) in den schulischen Bereich.
Um mit deinem eigenen Computer zu arbeiten, beachte bitte die Berufsspezifischen Mindestanforderungen.
Über www.edu.ch kannst du von vergünstigten Geräten profitieren. Für eine Bestellung über edu.ch benötigst du den Schulcode, den du im Juli auf deinem Schulaufgebot erhältst.
Foto für den Schülerausweis hochladen
Bitte lade dein Foto bereits vor deinem Schulstart im Evento Web gemäss der Anleitung hoch.
Weiter wichtige Informationen findest du unter Unterricht
Anforderungen
Gewünschte Fähigkeiten bei Lehrbeginn, welche dazu beitragen, einen guten Start in die Berufslehre zu ermöglichen:
SOZIAL- UND SELBSTKOMPETENZ
Die persönlichen Kompetenzen aber auch deine Werte und Haltungen tragen massgeblich zum Lernerfolg bei. Erwartet wird eine motivierte Grundhaltung und die Bereitschaft, Verantwortung für sein Handeln zu übernehmen; s. Sozial- und Selbstkompetenz.
MATHEMATIK / FACHRECHNEN
Das Kompetenzraster der Bildungs- und Kuturdirektion Bern bietet eine Übersicht über die Anforderungen an mathematischen Fähigkeiten (inkl. Musteraufgaben) pro Beruf. Die künftigen Berufslernenden können mit diesen Angaben ein persönliches Kompetenzprofil erstellen, im Sinne einer Standortbestimmung. Sie können prüfen, ob sie die bei Lehrbeginn geforderten Kompetenzen erfüllen oder nicht.
SPRACHE UND KOMMUNIKATION
Die Bildungsziele im Lernbereich "Sprache und Kommunikation" beschreiben detailliert, welche Sprach- und Kommunikationskompetenzen gefördert und entwickelt werden. Im Zentrum stehen dabei kommunikative Kompetenzen, die den Jugendlichen im beruflichen, persönlichen und gesellschaftlichen Kontext von Nutzen sein werden.
Die Förderung der Sprachkompetenz im Rahmen der Allgemeinbildung geschieht in erster Linie handlungsorientiert. Im themenorientierten Unterricht erhalten die Lernenden vielfältige Gelegenheit, ihre Sprachkompetenz einzuschätzen, anzuwenden und weiterzuentwickeln.
SPRACHKOMPETENZEN: BERUFSSPEZIFISCHES KOMPETENZRASTER UND ANWENDUNGSBEISPIELE
Nebst Übersicht über die gewünschten mathematischen Kompetenzen, bietet das Kompetenzraster der Bildungs- und Kuturdirektion Bern auch eine Übersicht über die Anforderungen der Deutschkenntnisse. Diese Anforderungen sollten die künftigen Berufslernenden zu Beginn der Berufslehre erfüllen.
Fremdsprachen
Das BBZ IDM bietet Freifachkurse in den Sprachen Englisch und Spanisch an.
WELCHE KOMPETENZEN BRAUCHT ES FÜR DEN WUNSCHBERUF?
Anforderungsprofil erkunden
Andere Fähigkeiten
- Handwerkliche Begabung
- Freude an der Bearbeitung von Metall
- Technisches Verständnis
- Gutes räumliches Vorstellungsvermögen
- Freude am Konstruieren
- Selbständige, zuverlässige Arbeitsweise
- Korrekte Umgangsformen
Ausbildung
Berufsfachschule
Die schulische Bildung umfasst:
| Fächer |
1. Lj |
2. Lj |
3. Lj |
4. Lj |
Total |
| Berufskunde |
200 |
200 |
200 |
200 |
800 |
| Allgemeinbildung |
120 |
120 |
120 |
120 |
480 |
| Sport |
40 |
40 |
40 |
40 |
40 |
| Total |
360 |
360 |
360 |
360 |
1440 |
Die Ausbildung richtet sich nach dem Schullehrplan.
Aufteilung der Schultage
1. Lehrjahr 1 Schultag
2. Lehrjahr 1 Schultag
3. Lehrjahr 1 Schultag
4. Lehrjahr 1 Schultag
Berufsmaturität
Für Lernende mit guten Leistungen besteht die Möglichkeit, die Berufsmaturität lehrbegleitend zu erwerben.
Bildung in beruflicher Praxis
Die betriebliche Ausbildung gliedert sich in Grundausbildung, Ergänzungsausbildung und Schwerpunktausbildung. Die Bestimmungen über die Einführungskurse sind in einem separaten Reglement enthalten.
Die Ergänzungsausbildung deckt zusätzliche Bedürfnisse zur Vorbereitung auf die Schwerpunktausbildung in Tätigkeitsgebieten ab. Der Lehrbetrieb wählt Umfang und Inhalt der Ergänzungsausbildung individuell nach seinen Möglichkeiten und informiert den Lehrling. Die Lernziele sind im Modell-Lehrgang definiert.
Die Schwerpunktausbildung erfolgt in mindestens einem Tätigkeitsgebiet und dauert pro Tätigkeitsgebiet mindestens sechs Monate. Der Lehrbetrieb orientiert den Lehrling vor Lehrbeginn über die im Betrieb möglichen Tätigkeitsgebiete. Den Ablauf der Schwerpunktausbildung legt der Lehrbetrieb im Laufe der Lehre fest unter Berücksichtigung der Neigungen des Lehrlings. Die Schwerpunktausbildung wird mit einer Abschlussarbeit, grundsätzlich als individuelle Produktivarbeit, abgeschlossen.
Überbetriebliche Kurse
Die überbetrieblichen Kurse ergänzen über die gesamte Bildungsdauer die fachrichtungsbezogene Bildung. Sie umfassen 40 Tage. Die Verantwortung für die Organisation und Durchführung der Kurse liegt beim Berufsverband.
Das Kurslokal für das Berner Oberland ist am Berufsbildungszentrum IDM in Thun.
Qualifikationsverfahren
Qualifikationsverfahren
Allgemeinbildender Unterricht: Woche 24/Schultag
Berufskenntnisse:
Praktische Arbeiten:
Voraussetzungen
- Temingerecht erstellte Vertiefungsarbeit
Berufskundlicher Unterricht
Der berufskundliche Unterricht umfasst die Fächer Fertigungstechnik, Mathematik/Physik, Werkstofftechnik und technisches Zeichnen.
Allgemeinbildender Unterricht
- Der Allgemeinbildende Unterricht umfasst die Fächer Sprache/Kommunikation und Gesellschaft
- Im siebten Semester wird unter Begleitung der Lehrpersonen eine Vertiefungsarbeit erstellt, welche Teil des Qualifikationsverfahrens ist
Weiterbildung
Zusatzlehre als Metallbaukonstrukteur/in
Nach 4 Jahren Berufspraxis
- Metallbau-Werkstattleiter/in mit Fachausweis
Nach 5 Jahren Berufspraxis
- Metallbaumeister/in mit höherer Fachprüfung
- Projektleiter/in
- Metallbautechniker/in HF
- Ingenieur/in FH, Bauingenieurwesen
- LWB - Aus- und Weiterbildungen